Donnerstag, 18. September 2014

Sleepy Unspectacular

Liebes Toast,

Ich weiß nicht, was heute los war, aber ich habe noch nie so viel Schlaf gebraucht wie heute. Ich wurde irgendwann in den grausamen Morgenstunden von der Türklingel geweckt. Meine Mitbewohnerin stand vor der Tür. Sie hatte sich ausgesperrt. Ich dachte: Naja kann ja mal passieren und ging wieder ins Bett, kaum eingeschlafen, wurde ich jedoch wieder geweckt: Diesmal von dem Typen, der das Gas installieren wollte. Eigentlich sollte er gestern kommen, aber das hat er nicht. Und so war er heute da. Er hatte meine volle Aufmerksamkeit, dann bin ich wieder ins Bett gegangen und habe geschlafen.
und geschlafen
und geschlafen...

Irgendwann gegen 4Uhr nachmittags wurde ich dann wach und stellte entsetzt fest wie viel Zeit ich verloren hatte. Also beschloss ich definitiv noch irgendwas vom Tag zu haben. Nach einer wundervoll warmen Dusche ging ich zu einem der vielen Erasmus-Treffen. Wir machten eine Schnitzeljagd durch Granada und ich lernte viele nette Leute kennen: ein paar Italiener, haufenweise Franzosen, ein, zwei Finnen und eine Belgierin. Wir sind nach der Schnitzeljagd zusammen Tapas essen gegangen.

Auch wenn der zweite Teil des Tages wirklich angenehm und sozial war, habe ich das Gefühl, das heute ein etwas verlorener Tag ist. Und ich bin schon wieder so müde...
Ich denke es liegt an der Wärme... Man kann nicht gut schlafen, wenn man sollte und dann schläft man zu den seltsamsten Zeiten, um zu kompensieren. Zu Unizeiten kann das ja heiter werden...


"No hay nada en la vida como la pena de ser ciego en Granada."

Ich lade Fotos von der Schnitzeljagd später hoch. Ich bin irgendwie gerade zu müde dazu. Ich leg mich jetzt aufs Ohr. Ich freue mich richtig aufs Träumen, ich weiß gar nicht wieso, aber irgendwie brauche ich gerade mal eine Auszeit.

Vielleicht ist es wie Lydia sagt: Extrovertierte Menschen ziehen ihre Energie daraus, dass sie mit Menschen Kontakt haben; introvertierte Menschen brauchen ihren Ruhepol, damit sie wieder fit und aktiv mit anderen umgehen können. Meine introvertierte Seite hat wohl heute die Oberhand gewonnen.

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