Freitag, 31. Oktober 2014

Hallowe...nomnomnom...

Liebe Musketiere,

Ich hatte wirklich Lust Halloween feiern zu gehen, ich brauchte zwar ein Kostüm, aber ich wollte wirklich irgendwas cooles zu Halloween machen. Meine Freunde hier allerdings schienen weniger begeistert. Alle hatten keine Lust, weil sie kein richtiges Kostüm hatten, ich sagte ihnen wir könnten uns ganz einfach etwas selbst machen, aber wie das immer so ist: Wer wirklich keine Lust hat, findet Gründe. Aber auf wundersame Weise fanden sich doch noch ein paar, die bereit waren sich zu treffen und wir gingen zunächst Tapas essen. Und einige wenige davon waren sogar bereit nach den Drinks noch tanzen zu gehen. Wir wollten uns um 21 Uhr treffen, das ließ mir genug Zeit, mir ein Kostüm aus dem Ärmel zu schütteln.

Leider stand ich im Endeffekt vor dem gleichen Problem wie alle anderen: Als armer Erasmus Student mit gerade mal den wenigen Sachen, die in den Koffer gepasst haben... Naja jedenfalls hatte ich noch Kunstblut vom letzten Abend und natürlich meine Schminke. Die Möglichkeiten der Verkleidung waren also definitiv eingeschränkt, weil ich nix weiteres kaufen wollte. Vampir hatte ich schon zur Party getragen und außerdem wollten wir ja essen und trinken, da ist Blut in den Mundwinkeln eher suboptimal. Schluss endlich pinselte ich mir eine Schusswunde auf die Stirn.


Wir gingen essen und Melinas Freund war zu Besuch. Ich sprach ein wenig französisch, wobei mir diesmal das Französisch erschreckend schwer fiel... Ich merke, dass es einfacher wird Spanisch zu sprechen (beziehungsweise frei schnauze irgendwas zu labern). Jedes Mal begann ich Spanisch oder konnte keine Verben konjugieren... In meinem Kopf ist Französisch wirklich in den Hintergrund gerutscht. Ich hab zwar einen Französischkurs, aber da kann man sich, wie in der Schule auch, perfekt ohne zu reden durchmogeln.
Der Abend war echt amüsant und aber nicht besonders aufregend oder außergewöhnlich. Ich wäre gern noch feiern gegangen, um den Abend ein wenig interessanter zu gestalten. Aber es waren einfach zu viele Tapas... Alle waren so voll.. Meine Mitbewohnerin Mahé fragte mich, ob ich noch mit in einen Pub komme, um zu tanzen. Aber ich fühlte mich so schwer... Ich schleppte mich und meinen Bauch nach Hause und fiel ins Suppenkoma.



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